Metal RFID Card
DE

Lesen über größere Distanz auf Metall

UHF-RFID-Karten aus Metall

UHF arbeitet zwischen 860 und 960 MHz für die Identifikation aus größerer Entfernung oder die Mengenerfassung. Metall schwächt herkömmliche Antennen stark; deshalb sind ein On-Metal-Aufbau und im realen Szenario gemessene Reichweiten erforderlich.

UHF-RFID-Karten aus Metall

Technische Zusammenfassung

TypUHF-RFID
Frequenz860–960 MHz
EinsatzDistanz- oder Mengenerfassung
ChipEPC Gen2 mit On-Metal-Antenne
SmartphoneNein; UHF-Lesegerät erforderlich
CodierungEPC, TID, Anlage, Charge oder Referenz
FreigabeGemessene Reichweite und Ausrichtung

UHF-RFID: Oberfläche, Daten und Aufbau vergleichen.

Die Ansichten zeigen Oberfläche, Kontrast, Kante, variable Bereiche und Funktion vor der Produktionsfreigabe.

Gebürstete Metall-NFC-Karte beim Smartphone-Tap
NFC-Tap mit gebürsteter Karte

Gebürsteter Edelstahl für smartphonefähiges NFC, NDEF-URLs, Profile, Menüs, Treueprogramme und öffentliche Tap-Anwendungen.

Champagnergoldene Metall-NFC-Karte neben einem Smartphone
Goldfarbene NFC-Präsentation

Auch eine warme Premiumoberfläche unterstützt einen geprüften Smartphone-Tap, wenn der RF-Aufbau zuerst freigegeben wird.

Gunmetal-RFID-Metallkarte an einem Sicherheitslesegerät
Validierung am Sicherheitslesegerät

Standard-HF, hochsicheres AES-HF und Zutrittsaufbauten werden als fertige Karte am realen Lesegerät validiert.

RFID-Ausweis aus Kupfer auf einem Kontaktlosleser
Lesetest mit Kupferkarte

Auch bei Kupfer werden Abschirmung, Antenne, Chip und Endoberfläche gemeinsam geprüft.

Gebürstete Metall-RFID-Karte auf einem LF-Prüfstand
LF-Kompatibilitätsprüfung

Ein Prüfstand bestätigt die 125-kHz-Kompatibilität, das Verhalten am Bestandssystem und die codierte Endkarte.

Gunmetal-Ausweis zwischen UHF-Torantennen
UHF-Reichweitenprüfung

UHF-Projekte erfordern Messungen von Reichweite, Ausrichtung, Lesegerätleistung, Umgebungsmaterialien und endgültigem Metallkörper.

Arbeitsplatz für Codierung und Qualitätssicherung von Metall-RFID-Karten
Codierung und Qualitätssicherung

UID-Exporte, NDEF-Datensätze, QR-Codes, Seriennummern, Verpackungsetiketten und Kartenchargen stammen aus einer freigegebenen Quelldatei.

Explosionsdarstellung von Abschirmung und Antenne einer Metall-RFID-Karte
RF-Aufbau für Metall

Sichtseite, Ferritlage, Antenne, Chip, Kern und Rückseite bilden eine einzige entwickelte Konstruktion und keine voneinander unabhängigen Optionen.

Mit Reichweitenverlust durch Metall rechnen – und die verbleibende Reichweite messen.

Freifeldwerte aus Inlay-Datenblättern gelten nicht im Metallkartenkörper. Ausrichtung, Lesegerätleistung, Antennenposition und Umgebungsmaterialien verändern das Ergebnis. Ein UHF-Metallprojekt beginnt daher mit dem realen Szenario – Torbreite, Befestigung und Bewegungsrichtung – und wird anhand gemessener Leistung statt eines theoretischen Werts freigegeben.

Funktionsmuster in der realen Umgebung freigeben.

Messen Sie Reichweite, Ausrichtung, Umgebungsmaterialien, Lesegerätleistung und Antennenposition mit dem endgültigen Metall- und Oberflächenaufbau.

Empfohlene Einsätze

  • Anlagen, Prozesse, Identifikation über größere Distanz und Authentifizierung
  • Metallkartenprogramme mit Freigabe eines codierten Funktionsmusters am Ziel-Lesegerät
  • Projekte, bei denen Druck, Seriennummer, QR-Code, Verpackung und Daten in einer freigegebenen Vorgabe abgeglichen werden

Häufig gestellte Fragen

Wann benötigt eine Metallkarte tatsächlich UHF?

Wenn Identifikation über größere Distanz oder in Mengen unter EPC-Gen2-Infrastruktur erforderlich ist, etwa an Toren oder im Anlagenfluss. Für Tap-Anwendungen sind HF und NFC richtig.

Kann ein Smartphone eine UHF-Metallkarte lesen?

Nein. Smartphone-NFC arbeitet mit 13,56 MHz; UHF mit 860–960 MHz benötigt einen UHF-Leser. Bei Bedarf ergänzt man QR-Code oder ein echtes Dual-Technologie-Konzept.

Wie groß ist die Reichweite einer UHF-Metallkarte?

Sie hängt von On-Metal-Antenne, Lesegerätleistung, Ausrichtung und Umgebung ab. Der belastbare Wert entsteht durch Messung der fertigen Karte im realen Szenario, nicht aus dem Inlay-Datenblatt.

Spezifikationen

FormatStandardmäßig CR80 mit 85,6 × 54 mm; Sonderkonturen nach RF-Prüfung
Dicke0,3 bis 0,8 mm, abhängig vom Aufbau
MindestmengeKeine – vom Einzelmuster bis zur Serie
ProduktionszeitEtwa eine Woche nach Freigabe von Druckdaten und Muster
RF-AufbauAntenne, Ferrit- oder Hybridabschirmung, Chip, Metallflächen und Kantenaufbau werden gemeinsam festgelegt
ChipvariantenNFC-Tag, Standard-HF, hochsicheres AES-HF, LF-Kompatibilität und ausgewähltes UHF nach Lesetest
KennzeichnungLasergravur, Tiefengravur, UV-Druck, Weißdruck, Farbfüllung, QR-Code, Seriennummer und kontrollierte Ausschnitte
FreigabeablaufOberflächenmuster, codiertes Funktionsmuster, Lesegerätprüfung und Vorserienfreigabe
Frequenz860–960 MHz
ChipvarianteEPC Gen2 nach ISO/IEC 18000-63 mit On-Metal-Antenne, ausgewählt nach Reichweite, Leistung und Ausrichtung
Smartphone-VerhaltenNicht mit Smartphone-NFC lesbar; separates UHF-Lesegerät oder UHF-Scanner erforderlich
CodierungEPC, TID- oder UID-Referenz, Anlagen-ID, Chargen-ID oder projektspezifische Daten
FreigabeprüfungMessen Sie Reichweite, Ausrichtung, Umgebungsmaterialien, Lesegerätleistung und Antennenposition mit dem endgültigen Metall- und Oberflächenaufbau.

Verwandte Seiten

Materialien für Metall-RFID-Karten